Mein Kleiderschrankprojekt - Ausmisten, Ordnen, Verkaufen

Mein Kleiderschrankprojekt - Ausmisten, Ordnen, Verkaufen
1m Kleiderschrank! Oben Herbst/ Winter und unten Frühling/ Sommer

Heute möchte ich dir etwas über mein Kleiderschrankprojekt erzählen.

Das Aussortieren ist ja ein großes Thema für mich. Außerdem liebe ich die funktionale Ordnung und das eben auch im Kleiderschrank, der ja als geplanter Stauraum zu meinem Haus gehört.

Seit ungefähr 2 Jahren bin ich dabei, meine Garderobe umzukrempeln, mich von unnötigen Kleidungsstücken zu trennen und die funktionale Ordnung im Kleiderschrank zu optimieren. Ich kann sagen, die damit verbundene Arbeit und mein Durchhaltevermögen haben sich gelohnt. Mittlerweile verkaufe ich meine getragenen Kleidungsstücke erfolgreich über Ebay-Kleinanzeigen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal regelmäßig Päckchen packe und damit zur Post gehe, geschweige denn, dass daraus eine Routine wird. Außerdem hängen nur noch Lieblingsteile auf der Kleiderstange und das so locker, dass ich Platz für mehr hätte ;). Es geht mehr raus als reinkommt, ein wichtiger Faktor, damit das Projekt Ordnung und Minimierung im Kleiderschrank auch Jahre überdauert. Mein Kleiderschrank weist nun eine Ordnung auf, mit der es mir leicht fällt, meine Wäsche zurück an ihren Platz zu legen. Perfekter kann es für mich nicht sein und das das alles mit recht übersichtlichem Stauraum.

Vielleicht geht es dir, wie es mir ging und du wünscht dir auch mehr Ordnung und weniger Kleidung für deinen Kleiderschrank.

Um dir alles zu erzählen, würde ein Post allerdings nicht ausreichen. Geplant sind in etwa 4 Beträge:
  1. Meine Geschichte zum Start meines Kleiderschrankprojektes
  2. Ordnung im Kleiderschrank - Tipps zum Ausmisten
  3. Ordnung im Kleiderschrank - Funktionaler Stauraum
  4. Ordnung im Kleiderschrank - Wohin mit den überschüssigen Klamotten - So verkaufst du erfolgreich über Ebay Kleinanzeigen
1. Mein Start zum Thema "Ordnung im Kleiderschrank"

Wie du weißt, habe ich nicht viel Schrankfläche für meine Kleidungsstücke, Handtücher und Bettwäsche zur Verfügung. Nach der Haussanierung habe ich meinen begehbaren Kleiderschrank aufgegeben. Im neuen Schlafzimmer blieb nicht viel Platz. Die Wandlänge, wie die Nischentiefe waren ja vorgegeben. Schon damals hatte ich sehr viele Kleidungsstücke, Bettwäsche und Handtücher aussortiert und in den Altkleidercontainer gegeben. Einige Stücke, die mir am Herzen lagen, wanderten in den Kellerschrank, wo sie gut aufbewahrt auf einen Einsatz warteten.

Das Minimieren meiner Garderobe empfand ich als sehr befreiend. Außerdem merkte ich, dass ich mit weniger Sachen besser zurechtkam. Wäscheberge waren kaum noch da und auch die Qual der Wahl, was ich am Morgen anziehen sollte, fiel mir viel leichter. Es war ein Kinderspiel, Ordnung im Kleiderschrank zu halten, weil Regalböden nicht so voll bestückt und Schubladen nicht überladen waren. Es zeigte sich einmal wieder, dass der Stauraum, der einem zur Verfügung steht, doch völlig ausreicht. Manchmal kann man ein mehr an Schränken auch nicht erzwingen und schon gar nicht wenn es zu Lasten der Raumproportion geht.

Mein Kleiderschrankprojekt - Ausmisten, Ordnen, Verkaufen

Lust auf mehr Minimum


Das klingt jetzt alles gar nicht so schlecht. Trotzdem oder genau deshalb, wollte ich mehr oder besser gesagt weniger. Ich wollte noch mehr Kleidungsstücke aussortieren,  um noch weniger im Fokus zu haben. Meine Garderobe sollte aus Lieblingsteilen bestehen, die gut ausgewählt und sich größtenteils untereinander kombinieren lassen. Ich wollte Kleidungsstücke, die ich sowohl im Alltag tragen kann, als auch am Abend oder bei Kundenbesuchen. Ich wollte Eintagsfliegen vermeiden, sprich Kleidungsstücke, die zu selten zum Einsatz kommen und nicht wirklich meinem Stil entsprechen.

Außerdem war es mir ein großes Bedürfnis die Kleidungsstücke im Keller endlich loszulassen, denn diese stellten eher eine Belastung dar, als dass ich sie jemals noch mal getragen hätte. Und nur weil sie aus meinen Augen verschwunden sind, bleiben sie ja dennoch als Ballast im Haus.

Allerdings waren das recht hochwertige Anziehsachen, die ich nicht so leicht in den Sack stecken konnte. Überlege mal, wieviel Werte das sind, die kann ich doch nicht einfach mir nichts dir nichts weggeben. Um ehrlich zu sein, einige Stücke entpuppten sich als Fehlkauf und wurden von mir nie getragen, da macht sich doch gleich das schlechte Gewissen breit. Das kennst du vielleicht auch? Im Aussortieren bin ich ja nicht zimperlich, ich kann ganz klare Entscheidungen darüber treffen und weiß recht schnell, was bleiben darf und was gehen soll.

Das Problem besteht tatsächlich darin, die Sachen loszuwerden oder überhaupt den Anfang für eine Aufräumaktion zu finden - Berge tun sich auf!

Ohnmachtsgefühle beim Aufräumen - Ich horte "Bargeld"


Mein Berg hat sich ja schon aufgetürmt, denn die Aufräumaktion war abgeschlossen. Wenn ich den Berg allerdings gesehen habe, bin ich in Ohnmacht gefallen. Kennst du das Gefühl, wenn dir vor lauter Arbeit und du keine Ahnung hast, wie du sie bewältigen kannst, ganz schwindelig oder sogar schlecht wird. So ging es mir mit meinem Klamottenberg, der aus Jeanshosen, Jacken, Mänteln, Röcken, Pullovern, Schuhen und mehr bestand.

Meine Friseurin hatte mir damals geraten, die gebrauchten Kleidungsstücke doch über Ebay-Kleinanzeigen oder dem Kleiderkreisel zu verkaufen. Gute Idee, ausgerechnet ich soll Päckchen packen und die auch noch zur Post bringen. Was für ein Wahnsinn. An den anderen Aufwand hatte ich damals noch gar nicht gedacht. Klamotten müssen gesichtet, gewaschen und gebügelt werden. Ich brauche Fotos und muss Anzeigen schreiben sowie Anfragen beantworten. Der Arbeitsberg wuchs und auch dennoch war es zu schade, den Klamottenstapel einfach wegzugeben. Im Kopf rechnete ich den Kaufwert aus. Bares Geld, welches von mir wahrscheinlich völlig unüberlegt ausgegeben wurde.

Der Sprung ins kalte Verkaufswasser 


Letztendlich war der Drang größer. Ich wollte loslegen und startete mit dem Verkauf erster Jeanshosen guter Marken, die ich tatsächlich lange getragen hatte, an denen der Glanz aber noch nicht ab war. Ich wusch, ich bügelte, ich fotografierte, ich erstellte eine Anzeige im "Kleiderkreisel", fand das Bezahlungssytem doof, nichts passierte. Das war mal kein Erfolg. Ich startete einen weiteren Versuch. Die App von Ebay Kleinanzeigen hatte ich schon heruntergeladen, die Fotos von den Jeanshosen waren schon da, Abbildungen von Hosen die ausgebreitet auf den Tisch lagen. Tja, auch hier passierte gar nichts. Die Säcke blieben im Keller. In mir keimte eine Idee denn,

ich musste etwas ausschlaggebendes an den Anzeigen ändern um erfolgreich meine Kleidung zu verkaufen, denn ich wollte ja
  1. meinen Kleiderberg im Keller loswerden
  2. meinen minimierten Kleiderschrank auf einen guten Stand halten
Mein Kleiderschrankprojekt - Ausmisten, Ordnen, Verkaufen
Was genau ich verändert habe, erzähle ich dir in meinem 4. Post der Reihe "Ordnung im Kleiderschrank" mein Minimierungsprojekt. Vorher mag ich dir Tipps zum Ausmisten geben, denn hier beginnt der Anfang. Außerdem möchte ich dir meine Ordnungssysteme zeigen, damit du siehts wie ich Ordnung halte. Alles der Reihe nach!

Verkaufst du bereits Dinge über Kleinazeigenapps? Welche nutzt du?

Tipp: Nebenbei erwähnt, das Buch "Mein Kleiderschrankprojekt" hat viele tolle Anstöße gegeben. Anuschka Rees erklärt, wie man den Kleiderschrank mit einer passenden Garderobe z.B. für den Alltag und/ oder für das Büro plant, wie man Wochenpläne erstellt und wie man sich eine Capsule Wardrobe zusammenstellt. Es kann Sinn machen, das Buch vor dem Ausmisten einmal zu lesen. Ich hatte es mir in der Bibliothek ausgeliehen ;) 

Kommentare:

  1. Ja ich will, denke ich mir bei den Sätzen die du schreibst! Ja auch ich würde mich gerne von all den Überfluss trennen und mich frei fühlen. Und ja ich habe mich auch schon sehr befreit gefühlt, als ich die ersten Sachen verkauft habe. Dafür habe ich Kleiderkreisel benutzt. Das hat ganz gut funktioniert. Aber der Aufwand war schon groß, wie du es eben auch beschreibst. Ich finde das Thema total spannend. Und ich sehe dich als absolute Expertin darin.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Beiträge!

    Hab ein schönes Wochenende!

    Viele liebe Grüße,
    Tanja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Deine Flohmarktaktion habe ich ja mitbekommen, liebe Tanja. Da sieht man mal, wie aufwändig das ist. Ich hoffe doch, dass ich dir vielleicht den richtigen Impuls beim Verkauf deiner Kleidung geben kann, mal sehen :) Ich wünsche dir einen schönen Abend. Liebe Grüße. Cora

      Löschen

Kommentare können Anonym veröffentlicht werden. Hierfür muss der Nutzer nicht zwingend registriert sein.

Registrierte Nutzer, die über ein Google+ Konto verfügen, verweise ich hiermit auf die Datenschutzerklärung des Anbieters:

Datenschutzerklärung Google+ (https://policies.google.com/privacy?hl=de)